wir bekämpfen feuer mit feuer
und wir kühlen das eis
wenn man sich nicht an regeln hält
ja dann ist das der preis
das muss man freudig akzeptieren
und nichts dagegen tun
man muss nur nicken und stempeln
niemals denkend ausruhn
die großen männer solltens wissen
was auch immer sie sagen
schaltest deinen kopf aus
verdrängst damit die fragen
ob es richtig ist und einzig
oder ob da was geht
weißt nichts von den möglichkeiten
wenn man sich nicht anstrengt
wer nur auf der strecke bleibt
und nie von der bahn lenkt
wird zwar sehen was dort ist
doch fährt weiter und denkt:
das ist alles viel zu weit, das ist alles viel zu weit
dafür bin ich nicht bereit, ja ich brauch noch viel mehr zeit
bitte gebt mir einen führer, ich will einen der mich stützt
und wenn dann doch noch was schief geht – einen der mich schützt
ja die autobahn des lebens,
ist ein schöner sanfter ort.
gut geteert und immer reges
leben, bist mal hier, mal dort.
doch wer nur wege geht der andern
bei dem läuft doch was zu grade
dessen wege rumpeln nie,
sie sind plattgemacht und fade.
Nur wer sich auch mal hinweg wagt, der kann wirklich was sehen,
um die welt und alle ihre einzelheiten zu verstehn.
Es braucht schon mehr als grobe Ahnung, die Gedanken aufgeregt
der mensch hat ein gehirn zum denken, das ist faktisch schon belegt!
Trotzdem weigern sich so viele,
wissen nicht wo ein, noch aus
Grenzen mal zu überschreiten,
wissen zu verbreiten und denken wieder
das ist alles viel zu weit, das ist alles viel zu weit
dafür bin ich nicht bereit, ja ich brauch noch viel mehr zeit
bitte gebt mir einen führer, ich will einen der mich stützt
und wenn dann doch noch was schief geht – einen der mich schützt
das ist alles viel zu weit, das ist alles viel zu weit
dafür bin ich nicht bereit, ja ich brauch noch viel mehr zeit
bitte gebt mir einen führer, ich will einen der mich stützt
und wenn dann doch noch was schief geht – einen der mich schützt
Veröffentlicht in Lyrik
Schlagwörter: Denken, Dumm, Führer, Freiheit, Gedanken, Leben, Sinn, Straße, Weit