Worte über Worte

•März 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

bei dem mond, bei den sternen
bei der sonne, ich muss lernen
dich zu lieben, dich zu tragen
dir meine gefühle sagen

was ich in mich hereinschweige
bleibt für immer ewig da
was ich dir von mir nicht zeige
weißt du nie, ist doch so wahr
wie auch immer ichs versuche
tausendmal könnt ichs probiern
niemals schaff ichs und ich fluche
warum muss ich mich so ziern

bei dem mond, bei den sternen
bei der sonne, ich muss lernen
dich zu lieben, dich zu tragen
dir meine gefühle sagen

hast mich immer festgehalten
ließt mich nie und nimmer los
deine worte sind gestalten
doch sie sind für mich zu groß
was du mir versuchst zu sagen
was du sprichst ist schnell verhallt
deine worte wolln mich tragen
ja, sie sind ein märchenwald

Viel zu weit

•März 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

wir bekämpfen feuer mit feuer
und wir kühlen das eis
wenn man sich nicht an regeln hält
ja dann ist das der preis
das muss man freudig akzeptieren
und nichts dagegen tun
man muss nur nicken und stempeln
niemals denkend ausruhn

die großen männer solltens wissen
was auch immer sie sagen
schaltest deinen kopf aus
verdrängst damit die fragen
ob es richtig ist und einzig
oder ob da was geht
weißt nichts von den möglichkeiten
wenn man sich nicht anstrengt
wer nur auf der strecke bleibt
und nie von der bahn lenkt
wird zwar sehen was dort ist
doch fährt weiter und denkt:

das ist alles viel zu weit, das ist alles viel zu weit
dafür bin ich nicht bereit, ja ich brauch noch viel mehr zeit
bitte gebt mir einen führer, ich will einen der mich stützt
und wenn dann doch noch was schief geht – einen der mich schützt

ja die autobahn des lebens,
ist ein schöner sanfter ort.
gut geteert und immer reges
leben, bist mal hier, mal dort.
doch wer nur wege geht der andern
bei dem läuft doch was zu grade
dessen wege rumpeln nie,
sie sind plattgemacht und fade.

Nur wer sich auch mal hinweg wagt, der kann wirklich was sehen,
um die welt und alle ihre einzelheiten zu verstehn.
Es braucht schon mehr als grobe Ahnung, die Gedanken aufgeregt
der mensch hat ein gehirn zum denken, das ist faktisch schon belegt!

Trotzdem weigern sich so viele,
wissen nicht wo ein, noch aus
Grenzen mal zu überschreiten,
wissen zu verbreiten und denken wieder

das ist alles viel zu weit, das ist alles viel zu weit
dafür bin ich nicht bereit, ja ich brauch noch viel mehr zeit
bitte gebt mir einen führer, ich will einen der mich stützt
und wenn dann doch noch was schief geht – einen der mich schützt

das ist alles viel zu weit, das ist alles viel zu weit
dafür bin ich nicht bereit, ja ich brauch noch viel mehr zeit
bitte gebt mir einen führer, ich will einen der mich stützt
und wenn dann doch noch was schief geht – einen der mich schützt

Untöne

•März 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

oh ihr lieben dissonanzen
ihr seid nichts für zarte pflanzen
schiefer ton, schräger akkord
die meisten leute springen von bord
und wen das noch nicht vertrieben hat
der legt sich auch schon bald ins grab
wenn hohe Töne ans ohre klingen
und jedem in mark und beine dringen
wenn klassik sich mit Schrägem schmückt
verlassen die leute den saal gebückt
nur eines muss hier noch gesagt
der, der sie hört, sei nicht verzagt
es gibt für die ohren ein kleines ding
ich spreche nicht von dem ohrenring
nein ich meine etwas andres
die ohrstöpsel

Umweltverunglimpfung

•März 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

umweltverschmutzung ist ein thema der vergangenheit

denn wie bekannt haben wir:
die fertig entwickelte brennstoffzelle
und konzerne die sie zurückhalten
Solarzellen auf Dächern und die höchste Windräderdichte
ordentliche Preise für Ökostrom und gleichzeitig so viele Leute
die es nicht auf die Reihe bekommen Ihr Geld an andere Leute zu geben,
“als wie schon immer der Heinz von nebbean gemacht hat und ich auch.”
Kohle gibt es immer genug und ausserdem sind jegliche Ausfälle
bei Atom und Kern menschliches Versagen, so wie deren Erfindung
ausserdem gibt es das gute bleifreie Benzin
und die grenze für den co2-ausstoß
und die grenzen für unser land

aber dafür haben wir einen Eisbären.
oder sogar zwei, ist doch einerlei
jedenfalls haben sie hier ein zu Hause
wenn wir schon IHR Land zerstören
Aber schlimmer kann es ja nicht werden,
wenn alles weggeschmolzen ist, KANN ja gar nichts mehr schmelzen.
Warum also irgendwas verhindern und JETZT handeln?

Des gesunden Menschenverstandes wegen.

Monotonie

•März 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Monotonie

VERS 1
Monotonie
ich sag dir wie
mach immer das gleiche
das wird schon reichen

REFRAIN
Mo – No – To – Nie
Mo – No – To – Nie

VERS 2
Monotonie
ist hip wie noch nie
du musst nicht denken
lass dich ruhig lenken

REFRAIN
Mo – No – To – Nie
Mo – No – To – Nie

VERS 3
Monotonie
benötigt Genie
nicht anspruchsvoll
simpel und toll

BRIDGE
Etwas Variation
dann wieder monoton

REFRAIN
Mo – No – To – Nie
Mo – No – To – Nie

REFRAIN
Mo – No – To – Nie
Mo – No – To – Nie

REFRAIN
Mo – No – To – Nie
Mo – No – To – Nie

monotony,
i tell you how
do all the same
totally lame

Knoten

•März 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

da wo tausend tote fliegen liegen
gibt es keinen schönren ort
um diese gegend Menschen biegen
ich bleib hier, ich geh nie fort
was die andren hässlich finden
ist für mich die wahre pracht
wo die andern Knoten binden
bin ich bitter klingend wort

Jetzt ist endlich Schluss

•März 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

sieh es ein: das bin ich
oder bin ich es nicht?
schau mir in mein gesicht
sag mir erkennst du mich?
was bin ich? was bist du?
was ist es? ist es gut?
ist das alles was ich immer und ewiglich
sein werde richtig?

das ist es
was es ist
denn es ist
doch immer
nur das gleiche
ewig selbe
nur das eine:
Folge ihnen!

hier auf dieser erde
gibt es nur noch sehr wenig
für das es sich lohnt
zu kämpfen und verändern
will ich viele dinge doch
herausbrechen aus diesem joch
zieh mich raus aus diesem loch
bring mein leben zu dir hoch
auf eine ebene die ich niemals allein erreichen kann
und wenn du denkst dass das alles war, denk dir nur dann und wann
auch du wirst immer wieder weiter mitgehn
und kannst nichts erreichen in diesem leben

Ich kann

•März 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

ich – kann schreien
ich – kann beten
ich – kann flüstern
ich – kann reden
ich – kann fluchen
ich – kann suchen
dich – zu finden
doch – ich singe

Gnukadu und Kakagnu

•März 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

ein kakadu

fliegt im nu

über ein gnu

und nimmt es zu

sich nach peru

und zeugt im flug

mit dem gnu

ein gnukadu

oder kakagnu

und in peru

hat das kakagnu

oder gnukadu

ein neues zu

hause

Die Erde wird nass

•März 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

es regnet, es regnet, die erde wird nass
wir springen in pfützen, ja wir haben spaß
es klopfen tropfen an mein fenster
fast so wie die faust von bud spencer